Die Weiße Hölle Am Pitz Ahnatalü- Ein Rennbericht
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- Erstellt am Sonntag, 05. Februar 2012 19:48
- Geschrieben von Nicholas Kehe
Nach dem der Winter im Januar schon fast überstanden geglaubt war, legte sich doch noch einmal gewaltige Kälte über den Flecken Erde, der weithin bekannt ist als Hessisch Sibirien. Ein tapferer Wettstreiter entschloss jedoch, sich dem gnadenlosen Würgegreifer der Minusgrade ins Gesicht zu lachen und gemäß seines Plans am vierten Lauf der Ahnataler Winterlaufserie 2011/2012 teilzunehmen. Und so kam es, dass jener, den sie Nicholas Kehe nennen sein edles MTB-Ross aus dem Stall holte und sattelte, um im Morgengrauen Richtung Ahnatal aufzubrechen. Gezwungenermaßen, wie man sagen muss, denn alle Benzinkutschenbesitzer, die er kannte, waren anderweitig verpflichtet oder hatten sich ans Kaminfeuer sicherer Burgen zurückgezogen. Die Reise begann. Nach Westen, immer weiter nach Westen. Bereits auf dem ersten Passanstieg bemerkte Nicholas, dass seine Schuhe reichlich wenig Drachenblut abbekommen hatten und er sah sich gezwungen, seine Wechselkleidung, die für die harte Rückreise bestimmt war, um seine Füße zu binden. Ein Jeder weiß, dass es für das Laufgeschäft besser ist, über zwei voll durchblutete Füße zu verfügen. Schnell wichen die Erfrierungsschmerzen und der Aufstieg konnte weitergehen. Doch die Zeit verrann immer schneller. Der Textilwiderstand seiner dicken Kälterüstung ließ Nicholas nur langsam durch die verschneiten Wälder des Kassler Hochgebirges vorankommen. Auch nach Überquerung des letzten Gipfels stemmte sich der erbarmungslose kalte Wind der Ahnataler Niederungen mit aller Macht gegen unseren Helden. Doch schließlich kam Ahnatal in Sichtweite. Mit neuer Beherztheit trat Nicholas weiter und erreichte schließlich 10 Minuten vor Start, halb dem Wahnsinn verfallen und blöd vor Kälte den Ort des Wettkampfs. Mit schockgefrorener Medulla Oblongata schrieb er sich für den Lauf ein. Hierbei fiel der Stift auch nur 5 mal und der Zettel nur 3 Mal auf dem Boden und konnte jedes Mal spätestens mit dem fünften Versuch wieder aufgesammelt werden.
Ein schneller Wechsel in eine leichtere Montur und Nicholas Stand mit komfortablen 3 Minuten Zeit bis zum Start an der Linie. Der Startschuss fiel und zögerlichen Schritts lief Nicholas los, wissend, dass am Ende des Rennens nichts weiter als die Beschwerden des langen Weges, den er zurücklegte wieder auf ihn warteten. Die Luft brannte in den Lungen und wie beim Auslöffeln der heißen Suppe nach seiner Rückkehr, lief Nicholas nur so schnell, dass er sich nicht verbrannte. So reichte es an diesem Tag auch nur für eine mittlere 20er Zeit, fast zwei Minuten langsamer als sonst. Was blieb, war jedoch der Sieg über die Dämonen der Kälte und die Gewissheit, dass es dieses Jahr nur noch wärmer werden kann als an jenem Sonntag.
Link zu den Ergebnissen hier.
Es gibt was zum Anziehen
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- Erstellt am Mittwoch, 01. Februar 2012 00:39
- Geschrieben von Nicholas Kehe
Große Neuigkeiten! Unser Chefdesigner David sitzt grade eifrig an neuen Klamotten, mit denen ihr in der Saison 2012 wiedermal stilvoll euren Lieblingsverein representen könnt. Die offizielle Triathlon WVC Radmontur ist abschussbereit und wird in den nächsten Wochen im neuen WVC Online-Shop zu finden sein, der derzeit zusammen mit Championsystems entsteht. Hier bekommt ihr eine kleine Sneakpreview von den Details der guten Stücke. Weitere Klamotten folgen. Man munkelt, ein Dameneinteiler wurde auch schon skizziert.
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Dritter Lauf in Ahnatal -Die Formkurve steigt
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- Erstellt am Montag, 09. Januar 2012 10:19
- Geschrieben von Nicholas Kehe
Beim dritten Durchgang der Winterlaufserie in Ahnatal siegte Daniel Gebert bereits zum dritten Mal. Er ließ den Zweiten, Oliver Lieblein, 5 Sekunden hinter sich und beendete das Rennen in 17:33,8 als Erster. Außerdem starteten Takis Keldenich (Platz 8), Thomas Sämann (Platz 10) und Nicholas Kehe (Platz 11), der unter seinem Winterlaufserie-Kampfnamen "Nickolas Kehl" antrat. Alle drei konnten ihre Bestzeiten auf der Strecke verbessern oder unter den im Vergleich zum letzten Mal deutlich schwierigeren Bedingungen wiederholen. Die Saison kann kommen!
Fotos folgen hier. Ergebnisse gibts hier und Die Strecke anschauen könnt ihr hier.
Technik Analyse nächsten Dienstag abgeschlossen
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- Erstellt am Mittwoch, 04. Januar 2012 07:10
- Geschrieben von Nicholas Kehe

Schlusssprint ins Jahr 2012
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- Erstellt am Montag, 02. Januar 2012 00:11
- Geschrieben von Nicholas Kehe
Am letzten Tag des Jahres 2011 gaben sich die tapferen Recken von Triathlon WVC bereits am Nachmittag die Kante. Allen voran Daniel Gebert, der es ordentlich laufen ließ. Bereits nach 25:38,3 erreichte er das Ende der 7,7Km langen Fahnenstange und landete damit auf Platz 4 der Gesamtrangliste. Nur Daniel Ybekal, Thomas Thyssen, Timm Eberwein allesamt reine Läufer vom PSV GW Kassel trieben es noch wilder. Henning Hahn ließ mit einer 26:56,5 auf Platz 14 die Korken knallen, während sich Peter Schilling eine 27:59.5 ballerte und auf Rang 24 landete. Jürgen Müller erreichte beachtliche 32:46,3 und fand sich damit ebenfalls im ersten Viertel der 766 Läufer wieder. Der Rest der WVCethen ließ es lieber besonnener angehen Nicholas Kehe und Hannah Menne versumpften Hand in Hand mit 36:32,2 irgendwo janz weit hinten in die Wertung, gefolgt von Martina Ross, Helena Herbert und Rebekka Sechtling in 36:54, 37:10 und 41:36 auf den Plätzen 266, 433, 255. Nachher gab es noch Raclette und 'nen Schluck Sekt und "Zack!" war es 2012.
Triathlon WVC wünscht euch ein fantastisches neues Jahr und dass alle eure wildesten Träume in Erfüllung gehen. Lasst es krachen!








